Depressionen

Was sind Depressionen?

Der offizielle Diagnosekatalog für psychische Störungen (ICD-10) unterscheidet die depressive Episode von einer sog. rezidivierenden (=wiederkehrenden) depressiven Störung. Hierbei kommt es im Laufe der Zeit immer wieder zu depressiven Episoden. Kernsymptome sind hierbei gedrückte Stimmung, Freudlosigkeit sowie Verlust von Interessen. Nebensymptome sind variabel und können zB. Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Selbstmordgedanken, Gereiztheit, Appetitstörungen oder Getriebenheit beinhalten. Häufig reduzieren die Betroffenen ihre Sozialkontakte und ziehen sich immer mehr zurück.

Warum bekommt man Depressionen?

Aus medizinischer Sicht spielen biologische, psychologische und soziale Faktoren eine entscheidende Rolle. Beispiele hierfür sind Störungen der chemischen Gleichgewichte im Gehirn, genetische und familiäre Anfälligkeit für Depressionen, problematische Bewältigungsstrategien bei schwierigen Lebenssituationen, körperliche Erkrankungen, Verlust des Arbeitsplatzes etc.
Betroffene sprechen meist von einer schleichenden Entwicklung, an deren Ende zumeist typische depressive Symptome stehen - Schlafstörungen, Rückzug, gedrückte Stimmung, Antriebs- und Energiemangel u.a.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Ausgehend von wissenschaftlichen Studien wird in vielen Fällen eine Kombination aus Psychotherapie und medikamentöser Therapie empfohlen. Es existieren noch weitere, aber teilweise schlecht Verfügbare Behandlungsmöglichkeiten: Lichttherapie, Schlafentzugstherapie, TMS (transcranielle Magnetstimulation), EKT (Elektrokrampftherapie), VNS (Vagusnervstimulation), DBS (Tiefenhirnstimulation) u.a. In modernen stationären Einrichtungen werden in der Regel auch immer Bewegungstherapien, Kreativ- und Entspannungstherapien stattfinden.

Depressionen

"Ich will es alleine schaffen" ist ein Mantra, an dem Erkrankte oft jahrelang festhalten.

Weiterführende Informationen

Schlafstörungen

Schlafstörungen gehören zu den am häufigsten beklagten Beschwerden. Eine simple aber entscheidende Frage wird allerdings auch von Ärzten oft vergessen.

Angststörungen

Es werden zahlreiche Varianten von Angststörungen eingeteilt. Beispiele sind die Panikstörung, Sozialphobien oder die generalisierte Angstsörung.

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