Schlafstörungen - nichtorganische Insomnie

Was sind Schlafstörungen?

Darunter versteht man psychisch bedingte Zustandsbilder mit einer Störung von Dauer, Qualität oder Zeitpunkt des Schlafes, die deutlichen Leidensdruck verursacht oder sich störend auf die soziale Funktionalität und Leistungsfähigkeit auswirkt. Man unterscheidet die akute oder Kurzzeit-Insomnie ab einer Dauer von 4 Wochen und die chronische Insomnie ab einer Dauer von mehr als 3 Monaten. Verursachende organische Faktoren fehlen, wie z.B. neurologische oder andere internistische Krankheitsbilder, Einnahme von psychotropen Substanzen oder eine Medikation.

Warum bekommt man Schlafstörungen?

Schlafstörungen sind häufig Begleiterscheinungen bei psychischen Erkrankungen wie beispielsweise Depressionen oder Angststörungen. Auslöser sind vor allem bei kürzer dauernden Schlafstörungen meist belastende Lebenssituationen. Aber auch unregelmäßige Schlafenszeiten, eine unzureichende Schlafhygiene und äußere Faktoren wie Lärm, eine ungünstige Raumtemperatur oder ein unbequemes Bett können zur Entstehung und Aufrechterhaltung einer Insomnie beitragen. Ein Wesentlicher Faktor besteht bei längeren Schlafstörungen darin, dass Patienten eine zunehmende Erwartungsangst entwickeln die sich wiederum ungünstig auf den Schlaf auswirkt.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Es existieren sowohl medikamentöse als auch nicht-medikamentöse Therapien. Stark wirksame Medikamente sind in der Regel nur für eine kurzzeitige Verschreibung zugelassen weshalb nicht-medikamentöse Ansätze von großer Bedeutung sind. Diese umfassen zunächst die Aufklärung über den normalen Schlaf und Förderung der allgemeinen Schlafhygiene (ausreichende körperliche Aktivität am Tag, Einschlafrituale, fixe Schlafzeiten etc.). In weiterer Folge ist das Erlernen von sog. Entspannungstechniken (autogenes Training, progressive Muskelrelaxation) sinnvoll. Im Einzelfall können auch psychologische Ansätze hilfreich sein (z.B.  paradxoxe Intervention).

Schlafstörungen

Schlafstörungen stellen für die Betroffenen eine große Herausforderung dar. Es existieren hilfreiche Verhaltensregeln.

Erholsamer Schlaf

Weiterführende Informationen:

Depressionen

Depressionen sind mittlerweile eine Volkskrankheit und verursachen einen Verlust von Lebensqualität. Es existieren relativ klare Kriterien für die Diagnose.

Angststörungen

Es werden zahlreiche Varianten von Angststörungen eingeteilt. Beispiele sind die Panikstörung, Sozialphobien oder die generalisierte Angstsörung.

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